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Tourismus in Deutschland: Zahlen, Daten, Fakten

53.000 Beherbergungsbetriebe - 2,7 Mio. Betten - 340 Mio. Übernachtungen - 213 Mrd. Euro Bruttoumsatz - 2,8 Mio. Arbeitsplätze ...

Der Tourismus in Deutschland ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Weitere Zahlen, Daten und Fakten zum Jahr 2008 finden sich in der gleichnamigen Broschüre des Deutschen Tourismusverbandes, die seit gestern kostenlos von der DTV-Website heruntergeladen werden kann. Eine interessante Informationsquelle, nicht nur für Journalisten.

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Das Wetter und andere Mysterien

Dass Wettervorhersagen bei aller heute zur Verfügung stehenden Technik zum Teil auch Glücksache sind, ist klar. Die Natur lässt sich nun mal nicht planen, sondern macht, was sie will. Und kann dabei durchaus sprunghaft sein.

Wenn aber noch gestern Abend für den heutigen Tag herrliches Sommerwetter versprochen wird, ich um sechs, um sieben und um acht  Uhr morgens aus dem Fenster gucke und einen dunklen, vollständig bedeckten Himmel sehe, dann noch mal die Wetterseite im Internet aufrufe und lese, dass jetzt, just in diesem Moment, hier die Sonne scheinen soll, genauso, wie man es ja vorausgesagt hat, dann frage ich mich schon: Wie kommen die darauf? Wo haben die ihre Informationen her? Sitzen die in fensterlosen, vollklimatisierten Räumen? Sind die Messgeräte kaputt, die Leitungen gestört?

Fragen über Fragen. Die wichtigste: Wie soll ich deren Vorhersage vertrauen, wenn sie nicht mal den aktuellen Status Quo richtig benennen können?

EDIT 12:35 Uhr: Es ist immer noch bedeckt. Keine Sonne, nirgends.

EDIT 14:45 Uhr: Die Sonne scheint.

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Berlin eröffnet neue Touristenattraktion

Den Steuerzahler kostete diese Drei-Minuten-Fahrt 320 Millionen Euro und starke Nerven. Insgesamt dauerte der U-Bahn-Bau 13 lange Jahre. [...] Für Verkehrsexperten ist die Mini-Strecke sogar einmalig in Europa und erinnert sie an einen Schildbürgerstreich. Berlin ist wohl die einzige Stadt, die U-Bahn-Waggons von einem Lastkran mit Stahlseilen in die Unterwelt hieven muss.

via n-tv

Da soll noch mal einer sagen, Berlin wäre arm. Ha! Welche andere Stadt kann sich schon eine Modellbahn im Maßstab 1:1 leisten?

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Produkte, die die Welt nicht braucht

Heute: Digitalkamera mit integriertem LED-Beamer

Also, ich bin durchaus für Geräteintegration, und der Name Nikon hat in Sachen Fotografie ja auch einen guten Klang, aber wozu, bitteschön, braucht man eine lichtschwache Digitalkamera (Input f/3,9 bis f/5,8) mit ebenso lichtschwachem Mini-Beamer (Output 10 Lumen)? Draußen bei Sonnenschein ein Foto machen, dann reingehen, den Raum verdunkeln und das Bild in einer Größe von bis zu einem Meter an die Wand werfen?

Nikon Coolpix S1000pj heißt der Spaß und soll 429 Euro kosten. Vielleicht täusche ich mich ja, aber mir will beim besten Willen kein sinnvoller Anwendungsbereich für ein solches Gerät einfallen. Zum Fotografieren taugt die Optik nichts, zum Präsentieren ist der Projektor zu schwach.

Wenn man wenigstens noch damit telefonieren könnte.


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Software im Sommerschlussverkauf (III)

Beweis oder Gegenbeweis? Hatte ich gestern angesichts der weniger als mageren Verkaufszahlen bei MacWeed noch von Sättigung gesprochen, so  erscheint heute prompt ein weiteres Software-Bundle. Mit der plattformübergreifenden Programmiersprache REALbasic, dem häufig für seinen Ansatz gepriesenen Webeditor Flux und Tools wie dem spartanischen Schreibzeug WriteRoom hat „the mac sale“ seinen Schwerpunkt eindeutig im Bereich Entwicklung und Produktivität. Das und der Verzicht auf DEVONthink(!) könnten das Projekt möglicherweise doch halbwegs erfolgreich machen. Ich finde das Angebot jedenfalls interessant. Nicht, dass ich eine der Anwendungen wirklich brauchen würde - dann hätte ich sie schon -, aber mit Flux und RealBasic wollte ich schon lange mal herumspielen. Leider ist immer sehr wenig Zeit für sowas, so dass die 30-Tage-Testzeiträume meistens weitgehend ungenutzt verstreichen.

Weitere Anwendungen des Mac-Sale-Bundles: Scribbles, Interarchy, Iris, HoudahSpot, Stuf, TaskPaper und MarinerCalc. Das alles für die obligatorischen 49,99 Dollar. Pfennigfuchser können beim Kauf über MacZOT! noch mal 5 Prozent sparen. Das aber nur der Vollständigkeit halber.


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Software im Sommerschlussverkauf (II)

Wenden wir uns zur Abwechslung doch mal wieder dem Konsum zu. Dagegen hat bestimmt auch die Regierung nichts.

So wie mir ging es offenbar vielen mit dem MacWeed-Angebot: Glaubt man der Angabe auf der Website, dann sind bis heute sage und schreibe 87 Bundles verkauft worden. Und warum sollten die Macher die Zahl nach unten verfälschen und damit einen kompletten Reinfall ihrer Aktion postulieren? Eben. Zur Erinnerung: Bei 40.000 verkauften Bundels sollten weitere Anwendungen freigeschaltet werden ...

Acht Tage bleiben noch, um die Zahl wenigstens ein bisschen höher zu treiben. Immerhin gibt es jetzt eine zweite Paket-Variante mit der durchaus brauchbaren DTP-Software iCalamus. Vielleicht hilft das ja. Erschwerend wiederum dürfte aber der Umstand sein, dass mit der Mac Bundle Box inzwischen ein etabliertes Konkurrenz-Projekt online ist. Welches Angebot man attraktiver findet, ist wie immer Geschmacks- und Bedarfssache. DEVONthink ist in beiden Bundles enthalten. DEVONthink ist in allen Bundles enthalten. Immer. Wenigstens eine Konstante in bewegten Zeiten. ;-)

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„Die Meinungsfreiheit als Sondermüll“

Eigentlich wollte ich nicht auf den Beitrag verlinken. Es tun ja schon so viele Andere. Inzwischen denke ich jedoch, dass es gar nicht genug sein können.

Hier ist er also, der bisher wohl beste Beitrag zu den Aktivitäten der Bundespolitik in Sachen Internetkontrolle. Geschrieben von einem Rechtsanwalt, der nicht als politischer Aktivist bekannt ist. Einem, der sowohl das Internet kennt als auch die Gesetze. Und der als Strafechtler Leute verteidigt, die mutmaßlich gegen letztere verstoßen, auch unter Nutzung des ersteren. Das muss man wissen. Dennoch geht der Beitrag in der Sachlichkeit und Konsequenz seiner Analyse über den üblichen Lobbyismus und Werbung in eigener Sache hinaus.

Es ist was im Busch. Und das sagt einer, der linke Verschwörungstheorien (nach wie vor) für Kínderkram hält.

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Old Media: Massenselbstmord auf Raten

Darüber müssen wir endlich reden — über Mindeststandards beim Recherchieren und Korrigieren. Und dann können wir gerne über neue Bezahlmodelle reden. Die Leistung, die die beteiligten Medien am Sonntag wieder zeigten, ist selbst umsonst noch zu teuer.

via Stefan Niggemeier

Dem ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen.

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Neulich am Ufer ...

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Gratiskultur: Google fordert neue Opfer

Der „Tagesspiegel“ plant gleich zwei kostenlose Printtitel, die dem Verlag dabei helfen sollen, die Anzeigenerlöse zu steigern und neue Zielgruppen zu erschließen. Nun denn ...

Und auch der Klett-Verlag macht mit beim Festival der Gratiskultur. Sein Beitrag: Wörterbücher, Übersetzungs- und Rechtschreibhilfen. Alles komplett online und kostenlos abrufbar. Hoffnung: Höhere Werbeumsätze und Ankurbelung des Old-Economy-Geschäfts. Ja, dann ...

 Was das alles mit Google zu tun hat? Fragen Sie Michael Konken


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