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Junge oder Mädchen? Beides!

Notebook, Netbook, E-Book-Reader, Tablet-PC - ich warte ja schon lange darauf, dass irgend jemand die so nahe beieinander liegenden Technologien in einem einzigen Gerät zusammenbringt. Den Namen enTourage Systems hatte ich dabei allerdings ebenso wenig auf der Rechnung wie die Art der jetzt erfolgten Umsetzung: In Ermangelung einer verfügbaren Display-Technologie, welche die Vorzüge von e-Ink und LCD vereint, hat man eben von jedem eins genommen, ein Scharnier dazwischen gesetzt und das Ganze Dualbook getauft. Preis: 480 Dollar, verfügbar ab Februar 2010. So Gott will.

Die Bezeichnung "Dualbook" trifft es übrigens sehr genau: Während man auf dem e-Ink-Display links ein Buch liest, kann man sich auf dem LCD rechts gleichzeitig bei YouTube den Trailer zum Film ansehen, eine Rezension verfassen, die Biographie des Autors recherchieren oder sonstwas im Internet tun.

Klingt auf den ersten Blick logisch: Zwei Hände, zwei Augen, zwei Gehirnhälften - warum also nicht auch zwei Displays? Bei näherer Betrachtung (mit beiden Augen) schwant einem dann aber doch, dass die "gleichzeitige" Nutzung in der Praxis nahezu unmöglich sein dürfte und ein Display für alles, ergänzt um eine alltagstaugliche Tastatur, wohl doch die deutlich bessere Variante wäre.

Na ja, jetzt warten wir schon so lange auf die elektronische eWOMS, da kommt es auf die ein, zwei Jahre auch nicht mehr an.

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Blick in die Zukunft mit eyeOS

Die Idee, Desktop-Betriebssysteme im Browser nachzubilden, ist wahrlich nicht neu und beschäftigt Entwickler im Grunde schon seit Erfindung des World Wide Web. Aber mit der rasant fortschreitenden technologischen Entwicklung steigt natürlich auch die Qualität der Umsetzungsversuche. Was jetzt schon mit Webstandards möglich ist, zeigt eyeOS: Ein vollständig webbasierter Desktop mit Office-Anwendungen, Tools für Adress- und Terminverwaltung, Mailclient und was man sonst so braucht. Das alles ausgesprochen stabil, optisch attraktiv und ohne zeitliche Verzögerungen. Sehr beeindruckend.
Wobei man sich natürlich fragen kann, inwieweit es Sinn macht, ein quasi eigenständiges „Betriebssystem“ mit eigener Bedienungsphilosophie, eigenem Dateimanagement und eigenen Anwendungen in einem Browser auf seinem Windows-, Mac- oder Linux-Desktop laufen zu lassen. Als Fenster im Fenster im Fenster sozusagen. Zumal die Anwendungen von eyeOS wirklich nur grundlegende Funktionen bieten.

Da sind Entwicklungen wie Jolicloud oder das geplante Chrome OS wohl noch interessanter, weil sie den entscheidenden Schritt weiter gehen, direkt auf die Hardware aufsetzen und damit tatsächlich ernst zu nehmende Alternativen zu klassischen Desktop-Betriebssystemen werden könnten.

Wenn es denn mal soweit ist. Denn eines hat eyeOS all den visionären Zukunftslösungen voraus: Es exisitiert. Und funktioniert. Was nicht wenig ist angesichts der Vielzahl vollmundig angekündigter, aber doch nie realisierter Projekte in der kurzen, aber sehr bewegten Geschichte des World Wide Web. Ausprobieren sollte man eyeOS also auf jeden Fall mal. Und sei es wirklich nur als Guckloch in die Zukunft.

Der schnellste Weg führt über den Public-Server: Startseite aufrufen, einen Benutzernamen und ein Passwort angeben und loslegen. Einfacher geht's nicht.

Um eyeOS auf einem eigenen Server zu installieren, genügt ein gängiges Webspace-Paket mit PHP5. Eine Datenbank ist nicht erforderlich.

So oder so: Es lohnt sich. Viel Spaß!

PS: Beim Googlen nach anderen Meinungen zu eyeOS bin ich auf einen interessanten Testbericht bei Dr. Web gestoßen, in dem auch die Installation auf einem eigenen Server beschrieben wird.

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Apropos Netbook ... (3)

Mal ehrlich, ist es nicht todschick, das Acer Aspire One D150?
 
Wenn nur dieses blöde Windows nicht wäre. Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen - und kommt vielleicht sogar auf den Geschmack. Ich bin jedenfalls begeistert von dem Teil (dem Netbook, nicht der Fliege).
 
Ja, Mac OS X ist das bessere System, keine Frage, aber was nützt mir das, wenn ich nicht die passende Hardware dazu kriege? Und da man neuerdings peu á peu immer mehr Anwendungen ins Netz auslagert, ist es wohl bald sowieso egal, wie der Unterbau heißt: OS X, Windows, Trallala - oder Chrome? Schau 'mer mal, was Apple und die Zeit so bringen.

     

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Netbooks (2)

Auch Apple wird sich dem Netbook-Lager anschließen. Allerdings nicht mit einem Allerwelts-Lowcost-PC, sondern mit einem Gerät, in dem viel neuentwickelte Technik steckt. Das zumindest legen Gerüchte nahe. Die Produktion soll in Kürze anlaufen.

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Netbooks (1)

Laut der Marktforschungsfirma DisplaySearch wird sich die Anzahl der in diesem Jahr ausgelieferten Netbooks im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 16,4 Millionen Netbooks weltweit verkauft, dieses Jahr könnten nach Hochrechnungen 32,7 Millionen ausgeliefert werden

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