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Auf einen Nenner kommen - mit Doodle

Ob beruflich oder privat, Meeting oder Feier - gemeinsame Termine zu finden, ist oft schwierig. Da wird hin- und hertelefoniert, -gemailt und -geskypt, werden Kalender abgeglichen, Vorschläge gemacht und verworfen, Alternativen geprüft und rückgefragt ...

Auch hier kann das Web 2.0 helfen. Konkret: Doodle, ein im Grunde einfaches Umfragetool mit sehr spezieller Ausrichtung auf das Finden eines gemeinsamen Nenners - wie es zum Beispiel bei Terminkoordination der Fall ist.

Die Benutzung von Doodle ist denkbar einfach: Man legt einen Account an, erstellt eine neue Terminumfrage mit vorgegebenen Vorschlägen und lädt die betreffenden Personen über eine originäre URL ein, ihr Votum abzugeben. Das geht tatsächlich ruckzuck, und die Eingeladenen benötigen auch keinen eigenen Account o. ä.

Die Nutzung von Doodle ist kostenlos, wer sich an der eingeblendeten Werbung stört oder eigene CD-Elemente einbinden möchte, kann für einen fairen Jahresbeitrag auch einen Premium-Account mit entsprechenden Möglichkeiten buchen.

Fazit: Die einfache Ideen sind tatsächlich oft die besten. Eigentlich sollte so ein Tool Bestandteil jeder Projektmanagement- und Kollaborationsplattform sein. Aber bis das so ist, nutzen wir gerne das Original.

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Schöner wohnen mit dem Web 2.0

Neues Büro, neue Wohnung, neue Möbel? Oder einfach mal wieder Lust, alles umzuräumen? Dann heißt es: Messen, planen - wundern. Passt der sündhaft teure Mahagonischreibtisch überhaupt ins Chefbüro? Wie groß darf der avisierte Wohnzimmerschrank sein, damit er nicht die Tür verstellt? Und wo um Himmels Willen sollen nur Omas Beistelltischchen hin?

Räumliches Vorstellungsvermögen ist dabei sicher nicht von Nachteil. Noch besser aber ist ein gezeichneter Grundrissplan, auf dem man die zur Disposition stehenden Elemente nach Belieben herumschieben kann. Dazu bedient man sich entweder einer speziellen, meist teuren und komplizierten Software oder man nimmt Zettel, Stift, Lineal und Schere zur Hand, zeichnet, klebt und schneidet wie in alten Zeiten.

Dritte Möglichkeit: Man benutzt Floorplanner, ein webbasiertes Tool für den schnellen Grundriss zwischendurch. Das ist relativ einfach zu bedienen und bietet viele vorgefertigte Inventar-Elemente, die sich in der Größe anpassen und frei positionieren lassen.

Die rein private Nutzung im Rahmen des Personal-Plans ist kostenlos, für intensivere gewerbliche Nutzung gibt es Profi-Accounts mit zusätzlichen Funktionen.

Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren und Bookmark setzen. Damit mit man nicht lange suchen muss, wenn mal wieder eine Raumplanung ansteht.

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Blick in die Zukunft mit eyeOS

Die Idee, Desktop-Betriebssysteme im Browser nachzubilden, ist wahrlich nicht neu und beschäftigt Entwickler im Grunde schon seit Erfindung des World Wide Web. Aber mit der rasant fortschreitenden technologischen Entwicklung steigt natürlich auch die Qualität der Umsetzungsversuche. Was jetzt schon mit Webstandards möglich ist, zeigt eyeOS: Ein vollständig webbasierter Desktop mit Office-Anwendungen, Tools für Adress- und Terminverwaltung, Mailclient und was man sonst so braucht. Das alles ausgesprochen stabil, optisch attraktiv und ohne zeitliche Verzögerungen. Sehr beeindruckend.
Wobei man sich natürlich fragen kann, inwieweit es Sinn macht, ein quasi eigenständiges „Betriebssystem“ mit eigener Bedienungsphilosophie, eigenem Dateimanagement und eigenen Anwendungen in einem Browser auf seinem Windows-, Mac- oder Linux-Desktop laufen zu lassen. Als Fenster im Fenster im Fenster sozusagen. Zumal die Anwendungen von eyeOS wirklich nur grundlegende Funktionen bieten.

Da sind Entwicklungen wie Jolicloud oder das geplante Chrome OS wohl noch interessanter, weil sie den entscheidenden Schritt weiter gehen, direkt auf die Hardware aufsetzen und damit tatsächlich ernst zu nehmende Alternativen zu klassischen Desktop-Betriebssystemen werden könnten.

Wenn es denn mal soweit ist. Denn eines hat eyeOS all den visionären Zukunftslösungen voraus: Es exisitiert. Und funktioniert. Was nicht wenig ist angesichts der Vielzahl vollmundig angekündigter, aber doch nie realisierter Projekte in der kurzen, aber sehr bewegten Geschichte des World Wide Web. Ausprobieren sollte man eyeOS also auf jeden Fall mal. Und sei es wirklich nur als Guckloch in die Zukunft.

Der schnellste Weg führt über den Public-Server: Startseite aufrufen, einen Benutzernamen und ein Passwort angeben und loslegen. Einfacher geht's nicht.

Um eyeOS auf einem eigenen Server zu installieren, genügt ein gängiges Webspace-Paket mit PHP5. Eine Datenbank ist nicht erforderlich.

So oder so: Es lohnt sich. Viel Spaß!

PS: Beim Googlen nach anderen Meinungen zu eyeOS bin ich auf einen interessanten Testbericht bei Dr. Web gestoßen, in dem auch die Installation auf einem eigenen Server beschrieben wird.

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Curio - Produktivitätstool für Kreative

Nein, die eierlegende Wollmilchsau ist auch Curio nicht. Aber immerhin sowas wie ein Fliwatüt. Und insofern eines der wenigen Programme, die meinen Entschluss, immer mehr Anwendungsbereiche ins Web auszulagern, ins Wanken bringen könnte. 

Was genau ist Curio also? Eine „Mindmapping, Brainstorming and Projectmanagement Software for Mac OS X“ sagt der Hersteller. Ich sage: Ein vielseitiges Produktivitätstool für Kreative (im weitesten Sinne). Denn neben den genannten Bereichen bietet es auch Funktionen für Recherche, Business-Grafik und Präsentation sowie zur Verwaltung von Aufgaben, Notizen und Dokumenten. Ich hatte Curio vor einigen Monaten mal relativ ausgiebig anhand eines realen Projektes getestet und war vom Konzept sehr angetan. Meines Wissens gibt es keine andere Software, die so viele Funktionen zum persönlichen Ideen- und Projektmanagement unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint. Nein, auch Notebook nicht, aber es wäre vom Ansatz her wohl noch am ehesten mit Curio vergleichbar.

Und wie komme ich gerade jetzt darauf? Nun, gestern erhielt ich eine Mail mit der Ankündigung einer neuen Curio-Version, was mich veranlasst hat, mal wieder auf die Website zu schauen. Ich kann jedem, der regelmäßig im Rahmen von Projekten Ideen entwickeln, strukturieren und irgendwie visualisieren muss, guten Gewissens empfehlen, sich Curio einmal genauer anzusehen. Okay, einen Mac mit OS 10.5 alias Leopard sollte man auch noch haben. Und etwas Geduld. Denn die Herangehensweise ist erst mal ungewohnt, aber letztlich doch sehr effektiv.

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Apropos Netbook ... (3)

Mal ehrlich, ist es nicht todschick, das Acer Aspire One D150?
 
Wenn nur dieses blöde Windows nicht wäre. Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen - und kommt vielleicht sogar auf den Geschmack. Ich bin jedenfalls begeistert von dem Teil (dem Netbook, nicht der Fliege).
 
Ja, Mac OS X ist das bessere System, keine Frage, aber was nützt mir das, wenn ich nicht die passende Hardware dazu kriege? Und da man neuerdings peu á peu immer mehr Anwendungen ins Netz auslagert, ist es wohl bald sowieso egal, wie der Unterbau heißt: OS X, Windows, Trallala - oder Chrome? Schau 'mer mal, was Apple und die Zeit so bringen.

     

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Netbooks (2)

Auch Apple wird sich dem Netbook-Lager anschließen. Allerdings nicht mit einem Allerwelts-Lowcost-PC, sondern mit einem Gerät, in dem viel neuentwickelte Technik steckt. Das zumindest legen Gerüchte nahe. Die Produktion soll in Kürze anlaufen.

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Netbooks (1)

Laut der Marktforschungsfirma DisplaySearch wird sich die Anzahl der in diesem Jahr ausgelieferten Netbooks im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 16,4 Millionen Netbooks weltweit verkauft, dieses Jahr könnten nach Hochrechnungen 32,7 Millionen ausgeliefert werden

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Was kostet die Nutzung von Google-Tools?

Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst:

Also, FBI, KGB und Al Qaida machen mir in diesem Zusammenhang weniger Sorgen. Ich gehöre auch nicht zu den Verschwörungstheoretikern und glaube nicht daran, dass Google die Weltherrschaft anstrebt. Dennoch wird mir bei dem Gedanken an eine Bündelung meiner Aktivitäten dort mulmig. Dafür gibt es auch objektive Faktoren:

  1. Die Vielfalt der Anwendungen und dabei anfallenden Daten.
  2. Google verdient sein Geld mit der kommerziellen Verwertung von Daten.
  3. Google versucht nicht mal ernsthaft, meine Bedenken zu zerstreuen.

Wenn bspw. Zoho meine beruflichen Dokumente und Notizen scannen würde, so wäre das schlimm genug. Aber erst im Zusammenhang mit anderen Daten aus persönlichen Mails, Suchabfragen, Standortsuchen, Newsfeeds etc. würde für mich ein Problem daraus. Außerdem hätte Zoho dabei mehr zu verlieren als zu gewinnen, da sie ihr Geld eben nicht mit der Verwertung von Daten verdienen, sondern mit der Bereitstellung webbasierter Office-Anwendungen.

 

Aus einer Diskussion zum Thema „Projektmanagement-Tools zum Nulltarif“ auf pm-blog.com.

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MindMapping – bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit

Seit vielen Jahren bin ich überzeugter 'Mind-Mapper'. Ich nütze die MindMapping-Methode praktisch täglich.

via pm-blog.com

Der Satz könnte von mir sein. Nur, dass ich wohl schreiben würde: „Mindmeister-Mapper.“ Klasse Tool!

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Google macht Ernst

Also doch: Der Internet-Gigant Google will um seinen Browser Chrome herum ein eigenes Betriebssystem auf Linux-Basis bauen. Im Gegensatz zu Android soll es jedoch nicht nur auf mobilen Geräten laufen, sondern auch auf normalen Desktop-Rechnern. Der Marktstart ist für 2010 geplant.
 
Und so ganz nebenbei hat Google auch den Jahre währenden Beta-Status seiner wichtigsten Anwendungen aufgehoben. Damit sind Calendar, Mail und Docs jetzt auch ganz offiziell vollwertige Web-Applikationen. Damit in Zusammenhang steht möglicherweise auch die Meldung, dass der US-Elektronikkonzern Fairchild Semiconductor 5500 Arbeitsplätze auf Google Apps umstellt. Kosten: 50 Dollar pro Jahr und Arbeitsplatz. Es ist zwar nicht das erste Unternehmen dieser Größenordnung, das Google Apps einsetzt, aber der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist sicher kein Zufall.
 
In der Summe muss man wohl von einer offenen Kampfansage an Microsoft sprechen. Und ich wage die Prognose, dass Google den größten Softwarekonzern der Welt mittelfristig ernsthaft in Bedrängnis bringen wird. Zwar wird das Windows-Monopol nicht von heute auf morgen zu brechen sein, aber das Geschäftsmodell Microsofts, das vor allem auf Marktmacht statt Innovation basierte, wird so nicht mehr lange funktionieren.
 
Im Web werden die Karten neu gemischt. Und Google hat ein ziemlich gutes Blatt auf der Hand.
 
Quellen:
 
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,634937,00.html
http://www.macworld.co.uk/digitallifestyle/news/index.cfm?RSS&NewsID=26534

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