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Junge oder Mädchen? Beides!

Notebook, Netbook, E-Book-Reader, Tablet-PC - ich warte ja schon lange darauf, dass irgend jemand die so nahe beieinander liegenden Technologien in einem einzigen Gerät zusammenbringt. Den Namen enTourage Systems hatte ich dabei allerdings ebenso wenig auf der Rechnung wie die Art der jetzt erfolgten Umsetzung: In Ermangelung einer verfügbaren Display-Technologie, welche die Vorzüge von e-Ink und LCD vereint, hat man eben von jedem eins genommen, ein Scharnier dazwischen gesetzt und das Ganze Dualbook getauft. Preis: 480 Dollar, verfügbar ab Februar 2010. So Gott will.

Die Bezeichnung "Dualbook" trifft es übrigens sehr genau: Während man auf dem e-Ink-Display links ein Buch liest, kann man sich auf dem LCD rechts gleichzeitig bei YouTube den Trailer zum Film ansehen, eine Rezension verfassen, die Biographie des Autors recherchieren oder sonstwas im Internet tun.

Klingt auf den ersten Blick logisch: Zwei Hände, zwei Augen, zwei Gehirnhälften - warum also nicht auch zwei Displays? Bei näherer Betrachtung (mit beiden Augen) schwant einem dann aber doch, dass die "gleichzeitige" Nutzung in der Praxis nahezu unmöglich sein dürfte und ein Display für alles, ergänzt um eine alltagstaugliche Tastatur, wohl doch die deutlich bessere Variante wäre.

Na ja, jetzt warten wir schon so lange auf die elektronische eWOMS, da kommt es auf die ein, zwei Jahre auch nicht mehr an.

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Auch das noch


... Der Kühlschrank zur Zeitung. Six-Pack-optimiert und mit spezieller Flachmann-Halterung. Suuuperbillig.

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Damals (I)

Den ersten, den vergisst man nie, heißt es. Bei mir war es ein C64, gekauft im Sommer 1985 als Sonderangebot im Allkauf Bochum. Und obwohl ich eigentlich nicht zu den Ewiggestrigen gehöre, ist mir beim Anblick der alten Werbeanzeige doch so ganz spontan ein Seufzer entfahren. Hach ja, das waren noch Zeiten ...

Und Preise! Gut, die Angaben im Bild unten sind wohl Österreichische Schilling. Ganz so schlimm war's dann doch nicht. Aber auch bei Zahlung in Deutschmark - die Älteren werden sich erinnern - musste man tief in die Tasche greifen. Etwa 2500 Schleifen kostete das Paket aus C64, Floppylaufwerk 1541 und Farb-Datenmonitor 1702 seinerzeit. Jawohl, Floppy und Farbe! Wenn schon, denn schon. Immerhin konnte ich die nicht unerhebliche Investition mit meiner Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann rechtfertigen. Spielen? Ich doch nicht. Der passende Drucker, ein MPS-802 mit innovativer Hammertechnik, kam einige Monate später dazu.

Der Marke bin ich übrigens drei weitere Jahre später bei meinem Aufstieg in die professionelle Welt der IBM-Komaptiblen treu geblieben, wenn auch eher zufällig. Commodore PC-10 hieß der Traum in Beige - die Modellbezeichnung stand für die gigantische Festplattenkapazität von 10 MB (in Worten: zehn Megabyte!) -, erstanden als Auslaufmodell für günstige 1900 Mark bei einem Versandhändler. Aber das ist eine andere Geschichte.


Die Abbildung ist übrigens einem österreichischem Webforum entnommen und stammt aus dem Fundus von Wolfgang Morscher. Soviel Zeit muss sein.

Links für Nostalgiker:
Der C64 bei Wikipedia sowie bei kuto.de mit einigen interessanten Bildern. Und es gibt sogar ein Wiki, das sich ausschließlich dem C64 widmet.

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